MBG Stabilitätsfonds 2020
Stärkere Finanzkraft.
Mehr Handlungsspielraum.


Sie möchten Liquiditätsbedarfe decken oder Ihre Finanzkraft nachhaltig stärken?

Sie suchen eine Möglichkeit, um Ihre Bonität und Ihr Rating zu verbessern?

Sie wollen zeitnah aufgeschobene Investitionen realisieren?

Zur Unterstützung von niedersächsischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie hat die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) in Kooperation mit der KfW und dem Land Niedersachsen einen neuen und besonders vorteilhaften Investmentfonds aufgelegt – den MBG Stabilitätsfonds 2020.

Profitieren können kleine und mittlere Unternehmen, deren Sitz und geschäftlicher Schwerpunkt in Niedersachsen liegen. Ebenso müssen mindestens 50 % der Vollzeitbeschäftigten innerhalb des Bundeslandes arbeiten. Das Unternehmen darf bis 31.12.2019 kein UiS (Unternehmen in Schwierigkeiten) gewesen sein. Das durch die Beteiligung zufließende Kapital kann flexibel eingesetzt werden. Zum Beispiel für die Anschaffung von Anlagevermögen, für die Mitfinanzierung aller laufenden Kosten wie Mieten, Gehälter und Warenlager (Betriebsmittel) oder auch für bilanzstärkende Maßnahmen.


Schnelle Realisierung. Günstige Konditionen.

Der wirtschaftliche Einbruch durch die Corona-Pandemie ist größer als bei der Weltwirtschaftskrise ab 1929. In allerkürzester Zeit mussten Unternehmen reagieren, um ihre Finanzierung und Liquidität und damit die geschäftliche Existenz zu sichern. Die Deckung von krisenbedingten Kapitalbedarfen durch staatlich geförderte Kredite oder Darlehen war im ersten Schritt sicherlich ein richtiger und guter Weg. Nun gilt es, die wirtschaftliche Zukunft wieder aktiv zu gestalten. Eine Aufgabe, die mit dem langfristigen Mezzanine-Kapital aus dem MBG Stabilitätsfonds 2020 erfolgreich gemeistert werden kann.

Die vertragliche Umsetzung unserer Mezzanine-Kapitalbeteiligungen erfolgt auf der Basis von wenigen Unterlagen und vorliegenden Standardverträgen, die nicht notariell beurkundet werden müssen. Dadurch entstehen Zeit- und Kostenvorteile gegenüber anderen Investmentformen. Darüber hinaus wird auf diesem Wege auch die Eigenkapitalquote erhöht, sodass auch die Aufnahme weiterer Kredite und Darlehen möglich ist.

Die Fakten zum MBG Stabilitätsfonds 2020:

  • Bis zu 800.000 € Mezzanine-Kapital in Form einer typisch stillen Beteiligung – auch offene Beteiligungen sind möglich
  • Schnelle und unkomplizierte Umsetzung
  • Laufzeiten zwischen 5 und 10 Jahren wählbar – die ersten 5 Jahre tilgungsfrei
  • Beteiligung aus dem Fonds ist unter Beachtung des Beihilferahmens mit anderen Corona-Hilfsprogrammen – außer des KfW-Schnellkredits – kombinierbar
  • Eine Besicherung ist in der Regel nicht erforderlich
  • Die Beteiligungsvergütung beträgt insgesamt 5,5 % bis 7,0 % pro Jahr auf das investierte Kapital und ist über die Laufzeit konstant
  • Kein gesellschaftsrechtliches Mitspracherecht. Kein Eingriff in die Geschäftsführung

Auf Erfolgskurs aus der Krise.

Mit jedem Tag können wir die Pandemie und deren Auswirkungen besser einschätzen. Den anfänglich sehr hohen Unsicherheiten treten zunehmend Erkenntnisse entgegen, die die anstehenden Herausforderungen besser einschätzbar machen. Auch in den Unternehmen werden die wirtschaftlichen Auswirkungen sowie die Liquiditätsbedarfe, um die Betriebe zu stabilisieren und erfolgreich fortzuführen, zunehmend klarer erkennbar. Gegebenenfalls wird sichtbar, dass in Anspruch genommene Corona-Hilfen nicht ausreichen und ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf gedeckt werden muss. Diese Aufgabe kann mit dem langfristigen Mezzanine-Kapital aus dem Fonds gelöst werden.

Aktuell gestalten sich Einschätzungen und Prognosen zum weiteren Verlauf der Pandemie schwierig. Es gibt gute Gründe, davon auszugehen, dass sich die Infektionslage stabil hält und sich die wirtschaftliche Lage in den meisten Branchen sukzessive verbessern wird. Letztendlich kann aber niemand ausschließen, dass eine zweite Welle im Herbst/Winter einen erneuten Shutdown oder zumindest weitere massive Einschränkungen mit sich bringt. Durch eine ergänzend und vorsorglich eingegangene MBG-Beteiligung kann ein solches Szenario bereits heute abgesichert und das Risiko von zusätzlich auftretenden Liquiditätslücken deutlich gemindert werden.

Die Deckung von krisenbedingten Kapitalbedarfen in einem ersten Schritt durch Kredite oder Darlehen war sicherlich ein richtiger und guter Weg. Hausbanken haben zusammen mit der KfW auf der Basis der bestehenden Geschäftsbeziehungen und vorhandenen Sicherheiten kompetent und schnell Lösungen für ihre Kunden geschaffen. Gegebenenfalls stoßen Kreditinstitute aufgrund des Gesamtumfangs ihres Engagements oder nunmehr nicht mehr verfügbarer Sicherheiten an ihre Grenzen, um künftig weitere Mittel zur Verfügung zu stellen. Eine Beteiligung aus dem Fonds stellt eine alternative Finanzierung dar, da diese grundsätzlich keine Stellung von Sicherheiten erfordert und diesbezüglich keine Begrenzungen hat.

Die Auswirkungen der Pandemie mit den Ergebnis- und Liquiditätsbeeinträchtigungen haben die unternehmerischen Prioritäten verschoben. Die Liquiditätssicherung war zunächst einmal oberstes Gebot, sodass Investitionen, die im Rahmen der Wachstumsstrategie geplant waren, aus dem Fokus geraten sind. Aufgrund der mit der MBG-Beteiligung verbundenen langfristigen Kapitalüberlassung können genau diese verschobenen Investitionsvorhaben nun umgesetzt und die Unternehmensweiterentwicklung wieder aufgenommen werden. Neben den vielen negativen Auswirkungen der Krise zeigen sich durch die Veränderungen bei vielen Unternehmen auch neue Möglichkeiten und Chancen, deren Nutzung nur mit Zuführung von externem Kapital möglich ist. Auch hier kann die MBG-Beteiligung idealerweise eingesetzt werden.

Die primären Auswirkungen konnten oder können durch die bisherigen Corona-Hilfen weitgehend bewältigt werden. Die Auftragslage verbessert sich zunehmend. Jedoch fehlen nun freie Finanzmittel, sogenanntes Working Capital, um die Aufträge vorzufinanzieren. Weitere Fremdmittel zur Finanzierung würden den Verschuldungsgrad des Unternehmens weiter verschlechtern und sind somit in diesem Fall betriebswirtschaftlich nicht optimal. Gegebenenfalls sind auch die jeweiligen Fremdkapitalpartner des Unternehmens aufgrund nicht mehr verfügbarer freier Sicherheiten oder angesichts des Gesamtumfangs des Engagements nicht mehr in Lage, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen. Die MBG-Beteiligung aus dem Fonds ist in diesem Fall wegen ihrer positiven bilanziellen Wirkung und ihrer Langfristigkeit die ideale Lösung, um den Kapitalbedarf zu decken.

Ein Rückgang des bilanziellen Eigenkapitals und der Eigenmittel sowie der Eigenmittelquote kann problematisch werden. Er wirkt sich negativ auf das Unternehmensrating und die Unternehmensbonität aus, was wiederum den weiteren Kapitalzugang belastet. Die Mezzaninbeteiligung aus dem Fonds wirkt hingegen eigenmittelerhöhend, verbessert das Unternehmensrating sowie die Bonität und sichert perspektivisch die Handlungsspielräume für die weitere Kapitalbeschaffung, insbesondere für die Aufnahme weiterer Kredite und Darlehen. Auch ohne einen zusätzlichen Liquiditätsbedarf ist es unternehmensstrategisch sinnvoll, durch eine MBG-Beteiligung die bilanzielle Eigenmittelausstattung wiederherzustellen oder zu verbessern und die Bonitätskennzahlen zu optimieren, um zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten zu schaffen oder zu sichern.

Grundsätzlich gilt: Je höher das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote, umso krisenfester ist ein Unternehmen. Durch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie entstehen in den Unternehmen geringere Ergebnisse oder sogar Verluste, die das Eigenkapitalpolster aufzehren. Darüber hinaus haben viele Unternehmen ihren krisenbedingten Liquiditätsbedarf zunächst einmal mit ihrer Hausbank durch Fremdkapital in Form von Krediten und Darlehen geschlossen, wodurch bei einem nicht in gleicher Höhe angewachsenen Eigenkapital der Verschuldungsgrad steigt und die Eigenmittelquote sinkt. Die Krisenfestigkeit nimmt damit im Unternehmen deutlich ab und die Gefahr einer Überschuldung und einer daraus resultierenden Insolvenz nimmt zu. Durch die Mezzaninkapitalbeteiligung der MBG kann diesen Effekten entgegengewirkt werden. Die MBG-Beteiligung erhöht die bilanziellen Eigenmittel sowie die Eigenmittelquote und stärkt somit das Immunsystem des Unternehmens und seine Krisenfestigkeit.

Die vertragliche Umsetzung von Mezzaninkapitalbeteiligungen erfolgt auf der Basis von Standardverträgen, die nicht notariell beurkundet werden müssen. Dadurch entstehen Zeit- und Kostenvorteile gegenüber anderen Investmentformen.


Ihr Weg zum MBG Stabilitätsfonds 2020.

In drei einfachen Schritten sind Sie am Ziel. Damit wir Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten können, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Schritt 1

Kontaktaufnahme und Einreichung der Unterlagen für die Schnellprüfung in Stufe 1.

Schritt 2

Nach positiver Schnellprüfung in 48 h Einreichung der Unterlagen für Stufe 2 (inkl. Antrag und Selbstauskunft).

Schritt 3

Finale Prüfung und bei Zusage zeitnahe Bereitstellung der Beteiligung.


Wir wissen wie. Rufen Sie uns an.

Wir hören Ihnen zu. Wir verstehen Ihre Herausforderungen. Und wir sprechen „mittelständisch“. Investieren Sie die Zeit für ein Gespräch – es wird sich auszahlen.

Andreas Schramm

Leiter Beteiligungsmanagement
Beteiligungsmanager

Tel.: 0511 33705-42

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Matthias Zorn

stv. Leiter Beteiligungsmanagement
Beteiligungsmanager

Tel.: 0511 33705-12

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Michael Retzki

Beteiligungsmanager

Tel.: 0511 33705-25

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