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Liquiditätssicherung für den Mittelstand – NBB/MBG liqui plus
Handwerksbetriebe und kleine mittelständische Unternehmen stehen angesichts der konjunkturellen Rahmenbedingungen unverändert vor großen Herausforderungen. Zukunftsfähige Betriebe benötigen Liquidität und Eigenkapital. Zahlreiche Betriebe konnten jedoch bereits in 2008 nur geringe Gewinne erwirtschaften. Für viele Unternehmen verlief 2009 noch schlechter. Kleine und mittlere Unternehmen verfügen in der Regel nicht über einen ausreichenden Kapitalpuffer. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise hinterlassen daher gerade in den Jahresabschlüssen von KMU besonders tiefe Spuren. Auf Initiative der Bundesregierung wurde gerade daher der Wirtschaftsfonds Deutschland nachjustiert und ermöglicht die Liquiditätssicherung auch mit Eigenkapital. Die ergänzend notwendige Betriebsmittelfinanzierung kann durch die NBB in hohem Maße zu 80% abgesichert werden. Einfach NBB/MBG liqui plus anfragen!
Bislang wird mit jeder Kreditfinanzierung dem Unternehmen zusätzliche Liquidität bereitgestellt, jedoch ohne dabei gleichzeitig das Problem einer sich in Relation verringernden Eigenkapitaldecke abmildern zu können. Hier setzt unser neues Programm an. Aufgrund der durch den Wirtschaftsfonds Deutschland jetzt ermöglichten Kombination von verbürgtem Kredit mit Beteiligungskapital – zur Verwendung für Betriebsmittelfinanzierungen – werden nunmehr in einem Produkt NBB/MBG liqui plus ein fremdkapital und eigenkapitalähnlicher Baustein zu Standard-Sonderkonditionen verbunden.
Damit kann die Finanzierungsstruktur in Niedersachsen ansässiger KMU in der erforderlichen Breite verbessert werden.
Durch den Finanzierungsbaustein MBG-Beteiligung kann sich das Rating verbessern bzw. es kann einer weiteren Verschlechterung vorgebeugt werden. Dies kann positive Auswirkungen auf die gesamten Zinskonditionen haben und erhöht somit die Kreditwürdigkeit des Unternehmens. Eine angemessene Eigenkapitalausstattung ist zudem eine wirksame Insolvenzprophylaxe und das zu attraktiven Konditionen.
Ein KMU benötigt zur Abarbeitung seiner Aufträge zusätzliche Liquidität. Mit einem Gesamtbetrag von TEUR 200 über ein verbürgtes Betriebsmitteldarlehen könnte die Finanzierung dargestellt werden, allerdings ohne gleichzeitige Verbreiterung der Kapitalbasis. Die Eigenkapitalquote liegt bei 6,7% (TEUR 50). Durch die Finanzierung mit einem Betriebsmitteldarlehen in Höhe von TEUR 150 in Verbindung mit einer MBG-Beteiligung von TEUR 50 kann die Kapitalbasis auf TEUR 100 erhöht werden, so dass sich die EK-Quote bezogen auf die Bilanzsumme (nun TEUR 850, vorher TEUR 750) auf 12% verbessert.
Verbesserte Fördermöglichkeiten der MBG
Die MBG erhöhte ihren maximalen Beteiligungsbetrag von 400.000 Euro auf 1 Million Euro pro Beteiligungsprojekt. Dieser Beschluss basiert auf der Anpassung der „Bundesregelung Kleinbeihilfen“, deren allgemeiner Förderhöchstwert bis Ende 2010 auf 500.000 Euro angehoben wurde. Bei Beteiligungen im Rahmen des Kooperations-modells mit den Volks- Raiffeisenbanken beträgt die Höchstgrenze jetzt 1,2 Mio. Euro. „Die Beschlüsse sind zunächst bis Ende 2010 befristet, da davon ausgegangen wird, dass sich die Finanzmärkte dann wieder eingependelt haben. Bis dahin werden die neuen Möglichkeiten dabei helfen, die derzeitigen Herausforderungen durch die außergewöhnlichen Rahmenbedingungen auf den Finanzmärkten auch für die Realwirtschaft wirksam abzufedern“, schließt Siewert.
Kooperationsmodell mit den Volksbanken-Raiffeisenbanken
Im Rahmen des Kooperationsmodells mit den Volksbanken Raiffeisenbanken in Niedersachsen können wir zukünftig Beteiligungen bis zu einer Höhe von T€ 1.200 übernehmen. Die entsprechenden Kooperationsverträge werden wir zur Zeit angepasst.
Management des neuen Kapitalbeteiligungsfonds
Wir wurden von der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Niedersachsen mbH, einer 100% igen Tochter der NBank, mit dem Management der NBeteiligung beauftragt. Durch diese Erweiterung unseres Produktportfolios sind wir in der Lage, noch flexibler und zielgerichteter auf Ihre Finanzierungsbedürfnisse einzugehen.


